06. August 2008
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Anverwandte und Kollegen des vortrefflichen Geschmacks, des urzeitlichen philosophischen Getümmels und Gerümpels eines Jahrtausends voller unangefochtener Überraschungen.
Mein Vortrag bezieht sich auf die geschichtliche Auseinandersetzung des innermenschlichen Ichs, bekannt geworden durch Freud, Galileo oder auch des gesunden Menschenverstands. Welcher darüberhinaus in der Unübertroffenheit des allgemeinen Glanzes verblasst und zu einer Marionette des Sinnbilds für Pantomimik wird.
Keine Frage, die Abstinenz zwischen Rock und Eleganz wird nur durch die tiefgefrorene Selbstüberschätzung übertroffen, die, so sind wir alle sicher derselben Meinung, niemand wirklich fassen kann.
Ebenso wenig der übliche Dialog untereinander, der sich ableitet durch die verschiedenen Schichten unserer Wohnblöcke, verfasst vom ehrwürdigen Steinmetz der Technologie und des Guthabens einer Zivilisation, die sich eindeutig auf dem Vormarsch befindet.
Das Pfand des Sklaven wird zum Spielball, Frösche in eine Paralleldimension der Werbeeinahmen gespült, statt wie gewohnt in den Teich des Hohns zu springen - nur um sich kurz darauf in Unschuld auf dem Mond kreuzigen zu lassen.
Ein Stein, der die Wahrheit ans Licht bringt, das ist erstrebenswert! Nicht aber die Verfolgung eines Wagens, der, vollgestopft bis unter den obersten First, im Sumpf unserer Lügen aufersteht, um sich alsbald in einen bunten Schmetterling der Verfügung zu verwandeln.
Die Metamorphose, ja, die ist’s was wir begehren. Nicht die übliche Konsequenz aus Sein oder Märchen, je nach dem, wie wir es interpretieren. Das muss man sich mal vorstellen!
Das neudeutsche Geschwätz zur blinkenden Lampe wirkt gar lächerlich im Abgesang des Karolingerchores - Historie, wie wir sie lieben. Und mündend in eine Einbahnstraße, einem Strudel des Apfels von Bern.
Doch wird etwas dagegen unternommen? So frage ich euch, liebe Zuhörer, wird etwas gegen die Abstumpfung des Ortskerns gegenüber der Macht des öffentlichen Drucks unternommen?
Zappelnd steigen wir ein in den Zug zur außerirdischen Zwischenmenschlichkeit: Zurück bleiben Gefühle der Vergangenheit, vermischt im Musikgeschmack, die plötzlich aufflammen, nur um kurz darauf in Asche zu zerfallen, einem Häufchen gleichend. Eben dieses Häufchen, ja, das meine ich.
Selbstmitleid im höchsten Maß des Nanometerbechers, perfekt abgestimmt auf das Tränenkontingent der heutigen Gesellschaft. Längst abgeschafft sind die Werte der Ortsvorsteher, der Alten, ersetzt durch solche, die wir nicht hinnehmen wollen, aber dennoch akzeptieren. Die Werte ersetzt durch Worte, wie sie treffender nicht sein können. Nach der erfolgreichen Zerschlagung eines eindeutigen Kapitals im westlichen Teil der Staaten, die aber freilich nichts mit der Selbstverwirklichung zu
tun haben.
Würdest Du zustimmen?
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03. August 2008

Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers:
» cimsey @ DeviantArt.com
Vielen Dank an der Stelle noch einmal an Dich, Myriam.
Was man nicht so alles findet, wenn man sich die Fotoalben mancher Menschen anguckt. Mir gefällts. Erinnert mich an einen Horrorstreifen, aber, seltsamerweise, auch an den Abspann von Rain Man. Sehr schöner Film übrigens, gehört ins Pflichtrepertoire des Filmschranks. Genauso wie Die Welle. Und das nicht nur als Film sondern am besten auch ins Buchregal.
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03. August 2008
Jetzt hatten wir zwar so lang recht sonniges Wetter, aber da hatte ich ja leider etwas anderes zu tun. So, na denn hoff ich, dass sich die Tiefs endlich wieder verziehen, damit ich mein geplantes Foto machen kann.
Auch wenn ich nicht glaube, dass sich das Wetter bis morgen geändert hat.
Dann ist nämlich die endgültige Frist zur Teilnahme am Fotowettbewerb auf PSD-Tutorials abgelaufen. Nunja, ist auch nicht schlimm, nach- und rumreichen kann mans nachher allemal noch.
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30. Juli 2008
Ich wäre ja dafür, dass Thierseifen Empire endlich ins Worldfact Book der CIA aufgenommen werden sollte. Wenn mein Hinweis bei denen nicht ernstgenommen wahrgenommen wird, dann wird eben ein neues Worldfact Book geschrieben, die überarbeitete Fassung eines Thierseifen-Empirerianers.
Auch wenn erstmal nur die umliegenden untertänigen Dörfer aufgenommen werden, aber das macht ja nix. Kommt schließlich darauf an, wie man die Welt definiert. Deswegen ists auch gar nicht vollmundig behauptet, wenn demnächst die Straßenschilder mit Thierseifen abmontiert und durch eigens designede, mit goldenen Lettern verzierte, Thierseifen Empire betitelte Schilder ersetzt werden.
Dann gibts auch keine Stadt Waldbröl, die da was uns betreffendes zu krähen, sondern ab sofort unserem Hoheitsbefehl zu unterstehen hat. Als Ausgleich gibts einen symbolischen Euro und einen Dank von höchster Stelle.
PLOPPP!
Naja, träumen darf man doch wohl noch.
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29. Juli 2008
… auf der Straße stehen macht Dir nicht viel Spaß.
Der Dank an dieser Stelle geht an Jakob. Dankeschön für den Hinweis zu Bird Berlin, der Track Baum ist mein aktuelles neues Lieblingslied (sogar noch vor Frank Klepacki’s Grinder).
Weitere Musikempfehlungen
Nicht, dass mir jemand unterstellt, Mark Hochstein wäre in meiner musikalischen Geschmackssenke verschwunden. Im Gegenteil. Ich müsste mal endlich daran denken, mir deren Album Heimarbeit zu kaufen. Aber irgendwie vergess ich am Folgetag wieder, was ich mir gestern noch dazu vorgenommen habe: Endlich die Überweisung fertig zu machen.
Banalerweise hoffe ich gleichzeitig aber, dass ich Mark Hochstein höchstpersönlich zufällig geplant mal in Köln über den Weg laufe. Wenns schon einen Star in der Nähe gibt, dann würd ich den auch mal zu gern mal sehen. Jetzt frage man mich aber um Himmels Willen nicht warum ^^.
Dann wäre da noch Get Well Soon. Jedes Wort ein Link. Und der noch.
UFFIE kommt aus Frankreich - und woooh - gefällt. Robot Oeuf ist fesch.
Danke an der Stelle an Dirty Sánchez (you may feel addressed if you read this).
Ach, ganz nebenbei: Kannst ja mal about:mozilla in die Adresszeile eines Browsers der Mozilla Foundation, bspw. den Firefox 3, eintippen. Oder about:robots.
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27. Juli 2008
Ich habe heute blog | The Untitled ein neues Design verpasst, da mir das “alte” nicht mehr gefallen hat. Das hat mir eigentlich schon lange nicht mehr gefallen und wo ich gestern und heute Nacht schon einmal dabei war, mir Gruselsounds herunterzuladen, dachte ich mir: Na, mal sehen, was Du, mit der Musik im Rücken, basteln könntest. Heraus kam die Headergrafik für ein Design, das ich spontan Translucant getauft habe.
Dabei habe ich Unterschriften alter Dokumente verwendet, meine Lieblingszahl 3 (ebenso aus einem alten Dokument) und einen Teil aus dem Auftragspapier der Soviets, mit dem der Bau der Moskauer Metro beschlossen wurde. Alles public domain.
Das Foto vom Gang aber ist eines aus meinem eigenen Fundus.
In der Hintergrundgrafik zur Seite habe ich wieder einige Unterschriften, Nummern und Stempel zeitgeschichtlicher Dokumente verwendet.
Als Hintergrundmusik musste natürlich etwas anderes her, als das Gezwitscher und Geplätscher vom letzten Design. Dankeschön an dieser Stelle an Dan Oberbauer dessen Spy Game Sneeking-Track wunderbar passt (und während ich ihn hörte, habe ich das Design geschrieben).
Ich hoffe, Dir gefällts genauso, wie mir. Wenns Fehler gibt, Kritik und dergleichen, dann einfach kommentieren
.
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25. Juli 2008
Da hab ich eigentlich nur nach lizenzfreien Metallica-Fotos gesucht (bin auch in den englischsprachigen Wikimedia Commons fündig geworden, so wie ich das bei bekannten Personen fast immer mache), bin dann aber über WarCraft II (weil ich den Soundtrack dazu gerade höre) zu Command & Conquer (Gruß an Frank Klepacki und Bill Brown) gekommen.
Von dort aus gings weiter zu den Artikeln zu SCUD und Anthrax (die GLA hat ja im C&C-Teil Generals die SCUD-Waffen zur Verfügung) - und von Anthrax weiter zu Antarctica.
Denn: Die Anthrax-Viren wurden bisher überall gefunden, nur nicht in der Antarktis.
Ich bin ehrlich gesagt überrascht, wie wenig Land unter dem ganzen Eis ist. Und wieviele Länder da Anspruch drauf erheben; das wird vom Antarctic Treaty System verwaltet (meine nächste Station).
Von dort aus gehts weiter zu New Swabia, zu deutsch: Neuschwabenland. Ich glaube, die wenigsten Menschen wissen, dass …
1. … das Dritte Reich weiterhin existiert.*
2. … Hitler 1968 in Argentinien gestorben ist.*
3. … es überhaupt ein Neuschwabenland gibt, das aus diversen Expeditionen bis 1945 resultiert.
4. … es solche Behauptungen (*) im englischsprachigen Wikipedia überhaupt gibt, die noch nicht einmal richtig belegt sind, sondern vielmehr Gerüchte sind.
Aber ja, von New Swabia wurde ich zur Operation Highjump weitergeführt - na und? Da gabs eine Sackgasse. Also zurück zu Antarctica und weiter gehts mit Ozone depletion, also einem weiterführenden Artikel zum Thema Ozonloch über der Antarktis. Aber außer den Bildern habe ich mir nicht viel mehr angesehen, weil mir davon heute Nacht nur so der Kopf geschwirrt hätte - womit ich nur eins erreicht hätte: nix verstanden zu haben.
Das komische gerade beim Blogschreiben ist dann bei mir: Wenn ich zwischendurch in englischer Lektüre vertieft bin, neige ich dazu englisch, statt deutsch zu schreiben.
Warum ich überhaupt in der englischen Wikipedia nachsehe? Weils da einfach mehr Bilder gibt und dazu auch noch fast immer public domain. Die deutsche Wikipedia dagegen ist ja unheimlich spröde. Zumal in der englischsprachigen teilweise noch mehr Infos stehen (und sprachtechnisch wertvoll ist).
Mit den Bildern gehts mir dann oft, wie wenn ich den stern lese. Dann blättere ich 2x drin: Beim ersten Mal guck ich mir die Bilder an, dann fange ich vorne wieder an und lese die Artikel nach Einstufung meines Interesses.
So, und damit Du auch noch was von der Reise hast, gibts jetzt ordentlich was zu lesen. Ich für meinen Teil fands sehr interessant. Am Ende gibts noch zwei Überraschungen. Dafür, dass ich diesmal keine Fotos drin habe.
Metallica
WarCraft 2
Command & Conquer
SCUD
Anthrax
Antarctica
Antarctic Treaty System
New Swabia
Operation Highjump
Ozone depletion
Überraschung 1: FTP von Westwood
Überraschung 2: Kostenloser Download vom Soundtrack zu The Chronicles of Riddick: Escape From Butcher Bay
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18. Juli 2008
Auf dem Weg zum Museum

So heißt die Sonderausstellung im Haus der Geschichte in Bonn. Das Thema der deutschen Schlager wird hier mal wieder wunderschön anhand von reichlich vorhandenen Ausstellungsstücken in Szene gesetzt.
Von Schlagern als propagandistisches Mittel im Nationalsozialismus, sowie in der DDR [und besonders der Versuch derer den Empfang von Westfunk (und somit auch westlichen Schlagern) mit Hilfe von Störsendern zu verhindern] über des Königs Mantel samt Krone, bis hin zu fair verteilten modernen Tonomaten, an denen man sich via Touchscreen durch die Originalaufnahmen durchhören kann.
Kann ich nur weiterempfehlen, zumal der Eintritt wie immer kostenlos ist.
Gibt natürlich auch ein paar Bilder. Leider darf man im Museum keine machen, das hätte mich schon gereizt, allein um den endlich angekommenen Fernauslöser auszuprobieren (» Pass-By-Shots).
In der U-Bahn

Der Wagen vom Entertainer (den Namen habe ich vergessen, auf der Karre stand irgendwas mit R… Rudolf, Robert?) stand auch schon da am Parkplatz, als wir ankamen, nur war ich da zu faul die Kamera rauszuholen. Na, aufm Rückweg habe ich das Foto dann noch gemacht. Ist doch sehenswert
.
Übrigens: Holzwurm & Blattlaus kümmern sich in Bonn um Arbeiten an Holz. Egal welches.


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17. Juli 2008
Eigentlich sollte das Update ja in der Nacht vom 16. auf heute abgeschlossen sein (weshalb blog | The Untitled auch kurzzeitig down war), aber wie es die Internetverbindung so wollte, musste das Update mittendrin abgebrochen werden.
Dass es dann trotzdem noch bis heute Abend dauerte, lag an eben erwähnter Verbindung, die alle paar Minuten wieder auf Reisen war, jedenfalls irgendwo, aber nicht an unserem Anschluss.
Also, nun läuft alles mit der neuen Wordpress Version 2.6 wie gewohnt rund.
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15. Juli 2008
… auf den Anruf vom Fachhandel meines Vertrauens, dass mein vorangezahlter Fernauslöser endlich da ist.
… auf die Herbstferien. Weil ich in diesen Sommerferien nicht nach Ostholstein fahren kann, wie eigentlich schon zuende geplant gehabt.
… auf Spore. Denn dann gibts eine neue Disziplin: Ursuppenschwimmen.
Ich war gestern auch in Siegburg.

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